Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr in Ladbergen


Am Freitag, den 20.07.2007 hieß es für die ersten Betreuer die Fahrt zum Waldsee Camingplatz in Ladbergen in der Nähe von Osnabrück anzutreten. Es wurden alle Zelte sowie die Feldküche aufgebaut, damit die Kinder am Samstag in das fertig aufgebaute Zeltlager einziehen konnten.

Gegen 12Uhr erreichten die Jugendlichen mit zwei Reisebussen den Campingplatz und fingen sofort an, ihre Feldbetten aufzubauen und ihren Schlafplatz für die kommende Woche einzurichten. Am Samstag wurde das Gelände erkundet und die ersten Kinder sprangen mutig in den nahe gelegenen See.

Am Sonntag wurde vormittags eine Collage angefertigt, bei der die Kinder das Motto ihrer Jugendfeuerwehr darstellen sollten. Die Springer Jugendlichen entschieden sich für das Motto:" Der Weg ist das Ziel". Ab Mittag begann der Tag der offenen Tür, zu dem die Alterskameradschaft der Stadtfeuerwehr Springe sowie alle Eltern eingeladen wurden, um die Jugendlichen im Zeltlager zu besuchen. Abends fand die Lagertaufe statt, wo aus einigen Jugendfeuerwehren Jugendliche, die an ihrem ersten Zeltlager teilnahmen, ein Bad in einer „Flüssigkeit“, unter anderem bestehend aus Kaffee, Kaffeesatz, Blättern uvm. nehmen mussten.

Am Montag morgen trauten einige Betreuer ihren Augen nicht, als sie aufwachten. Neben dem Stadtzeltlager befand sich ein Zeltlager der evangelischen Kirchenjugend, die eine Kirchenglocke besaßen. Diese wurde jeden morgen geläutet, doch diesen Morgen nicht. Einige Jugendliche der Jugendfeuerwehr schmiedeten einen Schlachtplan, wie sie die Glocke entführen konnte. Dieser Plan wurde nachts um 4Uhr mit Erfolg in die Tat umgesetzt. Als Auslöse für die Glocke, mussten Jugendliche der Kirche den Abwaschdienst übernehmen. Vormittags fand auf einer Wiese ein Völkerballturnier statt. Leider spielte das Wetter an diesem Vormittag nicht ganz mit, sodass das Turnier bei leichtem Nieselregen stattfand. Bei diesem Turnier konnte die gemischte Mannschaft aus den Jugendfeuerwehren Springe und Alvesrode ihr Können unter beweis stellen und sicherte sich den ersten Platz. Am Nachmittag setzten sich die meisten Gruppen zusammen und bereiteten sich auf das Dienstagabendprogramm vor, denn hier organisierten die Jugendfeuerwehren Springe und Alvesrode das Event „Germany’s next Lagermodel“.

Am Dienstag hatte das Wetter keine Gnade walten lassen. Es regnete sehr stark und der Wind ließ die Herzen der Betreuer auch etwas höher schlagen. Man hörte an vielen Ecken Hämmer auf blankes Metall schlagen. Dies bedeutete, dass einige Zelte zur Sicherheit abgespannt und vor dem wegfliegen geschützt werden. Das angesetzte Spiel ohne Grenzen wurde aufgrund des Wetters abgesagt und so mussten sich die Betreuer schnell überlegen, wie man die Kinder bei Laune hält. Aber alles kein Problem. Man hatte ja ein großen Aufenthaltszelt, wo viele Spiele gemacht werden konnten. Abends um 20.30Uhr startete das Modelevent, an dem sich alle Jugendfeuerwehren mit Showlaufen, Sketchen und Gesangseinlagen beteiligten. Es herrschte eine riesen Stimmung im Zelt.

Am Mittwoch war das Wetter wieder wesentlich besser und die Sonne strahlte wieder. Somit stand dem ausgefallenem „Spiel ohne Grenzen“ nichts mehr im Weg. Es war eine Art Rallye bei der bestimmte Spiele absolviert werden mussten. Teebeutel- und Wasserbombenweitwurf, Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes, Äpfel mit einem Skateboard transportieren und einen an einem Faden hängenden Kugelschreiber in eine Flasche einführen. Des weiteren mussten noch einige Rätsel gelöst werden. Am Nachmittag war Freizeit angesetzt, die natürlich zum Schwimmen im See genutzt wurde. Abends wurde die Lagerhochzeit veranstaltet. Hier wurden Jugendliche verheiratet, wo sich eine kleine Liebschaft angebändelt hatte. Dies ist immer ein kleiner Höhepunkt eines Zeltlagers.

Der Donnerstag begann etwas früher, denn es stand der Ausflug zum Flughafen Münster-Osnabrück an. Die Jugendlichen wurden mit den MTW’s zum Flughafen gefahren. Dort gab es eine Führung über das gesamt Flughafengelände und natürlich durfte die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr nicht fehlen. Im Anschluss fand die Rückwanderung zum Zeltplatz statt. Zwischendurch gab es eine Rast auf einer Wiese, wo es gegrillte Würstchen zur Stärkung gab. Gegen 15Uhr trudelte die Meute wieder auf dem Campingplatz ein und nutzte das gute Wetter natürlich gleich um in den See zu springen. Abends, nach dem Essen, wurde der Modelevent fortgesetzt. Als Dankeschön übergab die Stadtjugendfeuerwehrwartin Scarlett Jordine einige Präsente an die Küchencrew, die die Woche über ein hervorragendes Essen zauberte.

Nun war es schon Freitag und die Rückreise stand an. Nachdem sich alle noch mal beim Frühstück gestärkt hatten, wurden die Feldbetten und Klamotten eingepackt und schließlich die Zelte abgebaut. Gegen 11.30Uhr versammelten sich noch einmal alle Teilnehmer zu einer „Lagerrunde“, wo unter anderem der Lagermeister 2007 bekannt gegeben wurde. Mit diesem Titel dürfen sich nun die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Springe rühmen. Anschließend gab es Mittagessen. Um 13Ühr trafen die Busse ein und die Rückfahrt ging los. Aufgrund von Stau auf der Autobahn bei Bad Eilsen dauerte die Rückfahrt etwas länger und die Jugendlichen waren erst gegen 16Uhr wieder in der Heimat, bis auf ein Bus. Dieser ist direkt in einen 14Km langen Stau gefahren und traf leider erst um 18Uhr in der Heimat ein.

Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass es ein gelungenes Zeltlager war und jeder seinen Spaß hatte. Die Jugendlichen waren zufrieden und werden bestimmt alle beim nächsten Zeltlager wieder mit dabei sein.

Fotos:

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